Surami

Ein kleiner Ort am Fuße des Likhi-Gebirges, das das Land in zwei Teile teilte - den östlichen und den westlichen, liegt im tiefsten Inneren Georgiens. Nur 9,8 Tausend Einheimische, der Rest sind Touristen, Reiseliebhaber und Abenteurer.

Interessanter und "gesunder" Urlaub in Surami

Über Surami als Kurort ist seit 1801 bekannt, als das Land Teil des Russischen Reiches wurde. Diese Periode markiert den Beginn der rasanten Entwicklung des Ortes. Damals wurden Konserven- und Weinfabriken eröffnet, Quarz und schwefelhaltiges Mineralwasser abgebaut und Sanatorien gebaut.

Der Kiefernwald von Surami, der rund um den Ort ein angenehmes Nadelaroma verbreitet, wurde zum Ort für Zeltlager. Touristen halten hier an, um sich zu erholen und die Kultur Georgiens näher kennenzulernen.

Der Kurort ist bei der lokalen Bevölkerung mit Lungenerkrankungen beliebt, besonders vorteilhaft ist die Zeit im späten Frühling und frühen Sommer.

Menschen aus der ganzen Welt kommen hierher nicht nur für einen Hauch gesunder Luft, sondern auch für lebendige Eindrücke von historischen Orten.

Wichtigste Sehenswürdigkeiten von Surami

  • Festung Surami

Zu den bekannten touristischen "Stationen" gehört die berühmte Festung Surami, die etwa im XII. Jahrhundert zu Beginn der Feudalzeit erbaut wurde. Sie liegt auf steilen Felsen und nimmt eine Fläche von 1200 qm ein. Die Festung Surami spielte eine bedeutende Rolle in der Geschichte Georgiens und widerstand vielen feindlichen Belagerungen.

  • Kirchen des Hl. Georg und der Muttergottes

Von der Festung aus eröffnet sich ein atemberaubender Blick auf die Kirche des Hl. Georg aus dem XVII. Jahrhundert. Hier sollte man unbedingt vorbeischauen. Das äußerlich unscheinbare Gebäude mit silbernen Kuppeln und bescheidenen Kreuzen darauf birgt im Inneren antike Ikonen. Im örtlichen Kirchenladen kann man Kerzen, Halskreuze, Lampenöl, Ikonen usw. erwerben. Auf einer Anhöhe befindet sich die Kirche der Muttergottes, die für Gäste von Surami nicht weniger attraktiv ist.

  • Museum von L. Ukrainka

Nur wenige wissen, dass die letzten Jahre der bekannten ukrainischen Schriftstellerin Lesja Ukrainka in Surami verbracht wurden. Nach dem Tod der Dichterin wurde ein Denkmal errichtet und 1952 ein Hausmuseum mit Bibliothek geschaffen.

Wie kommt man hin?

Der Ort liegt an der Straße Tbilisi-Akhaltsikhe, 5 km von Khashuri, 125 km von Tbilisi entfernt. Surami ist ein kleiner Ort, daher sind die Verkehrsverbindungen begrenzt. Es ist die Endstation der Hauptstrecke des städtischen Schienenverkehrs.

Der Ort ist im Laufe der Zeit so gewachsen, dass er praktisch zu einem Vorort von Khashuri wurde. Man kann den Ort in 20 Minuten mit der Straßenbahn oder mit einem Minibus erreichen, der alle 30 Minuten vom Bahnhof abfährt.

Von Tbilisi nach Khashuri kann man mit dem Auto, Minibus (ca. 2 Stunden) oder auch mit dem Zug Tbilisi-Kutaisi fahren, der in der Stadt hält.